Archive for Juni, 2006

“Cancel the account” - AOL und seine Kunden

Donnerstag, Juni 29th, 2006

Nocheinmal das Thema DSL-Provider , diesesmal DSL Provider und Ihre (End-)Kunden am Beispiel von AOL in den USA:

Gebt den Technikern mehr Freiheiten !

Donnerstag, Juni 29th, 2006

[Warnung: Technisch orientierter Artikel aus dem gemeinen Onlinemarketingler-Leben]

Partner über Affiliate-Systeme haben es nicht einfach. Besonders wenn Sie mit (Ex-) Monoplisten zu tun haben, wie im Telekommunikationsbereich mit der Deutsche Telekom T-Com. Da diese weiterhin ein Quasi-Monopol für DSL-Anschlüsse in weiten Teilen Deutschlands besitzt (Anbieter wie 1&1, Freenet und Co. sind nur Reseller des T-DSL Anschlusses auch wenn der Anschluss anders heisst) fällt denen natürlich gleich gar nicht ein, für Schnittstellen, die nur die Deutsche Telekom T-Com anbieten kann, partnergerechte Lösungen anzubieten. So auch bei der klassischen DSL Verfügbarkeitsabfrage.

Auch Ihren Partnern bietet die Deutsche Telekom T-Com nur Verfügbarkeitsabfragen an, bei denen nach der Anzeige ob (T-)DSL verfügbar ist , gleich die Bestelloberfläche der T-Com selbst erscheint, ohne dass der Sale , also die Kundengewinnung, vergütet wird falls der Interessierte nach der DSL Verfügbarkeitsprüfung gleich das DSL-Produkt bestellt. [ Andere Verfügbarkeitsabfragen (also für Reseller wie 1&1, Freenet & Co.) sind so stark begrenzt, dass diese für den größeren Einsatz nicht sinnvoll sind .]

Schön ist es , dass die Techniker und Programmierer der T-Com nicht mitdenken und sich einen Dreck drum scheren, dass die T-Com keine partnerfreundlichen Abfragen zur Verfügung stellen möchte. So haben diese wohl für Testzwecke eine Variablenübergabe eingebaut die da lautet “mode=nolinks”. 

Vielen Dank liebe T-Com-Techniker, denn so sind nun Verfügbarkeitsabfragen wieder möglich, die dem interessierten User zwar eine Verfügbarkeitsanzeige bieten, er aber zum Glück nicht mehr direkt bei der T-Com bestellen kann. Deshalb: Gebt den Programmierern mehr Freiheiten, zumindest wenn Sie bei der T-Com arbeiten ;-)   DANKE !

 

 

Wildschweine und Termiten – aus dem Leben von und mit Proggern

Sonntag, Juni 18th, 2006


Was hat das gemeine, grob geborstete Wildschwein oder gar Termiten mit den feinfühligen Proggern zu tun?

Auf den ersten Blick erst mal recht wenig.

Schaut man aber einmal genauer in den Alltag der Progger, dann sieht man sie, die Wildschweine und Termiten, die den Progger bedrohen, oder schlimmer noch: ihn von seiner geliebten Arbeit abhalten.

Sind die Wildschweine im Garten und verwüsten diesen, wie soll man denn dann arbeiten können und wichtige Abgabetermine einhalten?

Also muss das arme Schwein dran glauben, als Ausrede herhaltend müssend flux vom Progger erschlagen.

Geht ja auch nicht…Wildschweine im Garten…

Wer aber glaubt, so ein Wildschwein lässt sich einfach erschlagen, der irrt gewaltig:

Diese Wildsäue kommen immer wieder, in den Garten, des Proggers, der dadurch wieder in seiner Konzentration gestört wird, und wichtige Dinge nicht termingerecht fertig stellen kann…

man… dieses Schwein…mhhh…. welches Schwein?…das im Garten, oder…..?  

Hat das Schwein ausgedient und kann nicht mehr als Ausrede herhaltend erschlagen werden, ziehen doch glatt die Termiten in den Keller…des Proggers Progger-Reich…

Scharr dort…knirsch dort… oh wei…wie soll man sich da konzentrieren und arbeiten…?!?

Schon wieder ein Termin in Sicht, der eingehalten werden muss, aber ja nicht eingehalten werden kann… weil ja diese Termiten…im Keller…. und die machen nicht nur krach und zerkleinern das Holz…nein, es sind auch ganz üble Gesellen, die Krankheiten übertragen… wohl durch Lichtpfürtze aus den Holzritzen… die Termiten….  

So kann man wirklich nicht arbeiten…also dann…Prost… Prost…und noch mal Prost…. hicks

jetzt hat es auch keinen Zweck mehr anzufangen…bin ja schon fast voll….also…ach was soll´s…*hicks* …. letzten Monat die Wildschweine, diesen Monat die Termiten…. und nächsten Monat finde ich auch wieder einen Untermieter…der mir das Arbeiten nicht möglich macht…Prost …*hicks*…  

Und die Moral von der Geschicht:

traue einem Progger, der Wildschweine und Termiten schon beim Vornamen kennt, niemals nicht….

Telefon-Trolle in Callcentern

Donnerstag, Juni 15th, 2006

Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, ohne dass nicht wenigstens drei bis vier Trolle hier anrufen um mir ihre Offerten zu eröffnen.
An dieser Stelle ist nahezu alles vertreten. Spitzenreiter ist derzeit die SKL oder NKL, die mich in schöner Regelmäßigkeit von Günther Jauch Grüßen lässt und bei dieser Gelegenheit fragen möchte ob ich nicht doch Interesse habe Lotto mitzuspielen. Das Ganze selbstverständlich auch sehr günstig.
Auf Platz zwei dieser Troll-Liste ist das Thema DSL. Ob 1und1, Arcor oder Alice — ganz zu schweigen von der T-Com, alle von denen scheinen mich lieb zu haben und öffnen jede Woche aufs Neue drei bis viermal die tollen Vorzüge des schnellen Internets.

Natürlich darf der Klassiker bei Callcentern nicht fehlen: Zeitungsabos
Zeitungsabos werden anscheinend immer nach demselben Schema dargeboten. Es klingelt das Telefon und eine freundliche Damenstimme sagt:” wir möchten Sie bitten an einer Umfrage zum Thema BLABLA teilzunehmen. ”

Dass diese Umfrage natürlich nur den Hintergrund hat um ein Gespräch zu eröffnen muss ich hier wohl nicht sonderlich erwähnen. So ziemlich als dritter oder vierter Satz wird gefragt welche Zeitungenzeitschriften ich denn gerne lese und ob man mir eine Probe davon zuschicken dürfe.

Das Ganze gibt’s natürlich zum super SparABO …

Selbst die Herren der Süddeutschenklassenlotterie, öffnen das Gespräch auf eine ähnliche Art und Weise. Hier wird der Gesprächseinstieg über einen Prominenten, wie in diesem Falle “Günther Jauch” gesucht.
Das Thema DSL wird hingegen sehr aggressiv angegangen. An dieser Stelle gibt man sich (zumindest bei mir) nicht mehr die Mühe einen Prominenten heranzuziehen, geschweige denn es als Umfrage zu tamen.
Hier wird gleich mit der vollen Macht der Marke und der Fernsehwerbespots agiert. Frei nach dem Motto:

“Sie haben doch sicherlich auch schon von 1und1 im Fernsehen gesehen, blabla”

Und das, trotz, dass Freenet bereits deshalb eine saftige Strafe bekommen hat:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/68540

Aber nunja, ich werde nun dazu übergehen jeden dieser lieben Anrufer nach einer Postanschrift zu fragen…. Immerhin möchte ich ja wissen wohin nicht demnächst meine 15 Euro - Rechnungen schicken muss ;) :)

“Zu Gast bei Freunden” - zu Gast im Schwabenländle

Freitag, Juni 9th, 2006

Die WM-Vorfreude ist groß. Auch bei den Schwaben. Und die Schwaben möchten natürlich ebenfalls  gute Gastgeber sein.

Wie setzt der Schwabe an sich dann das Motto “zu Gast bei Freunden um ? Natürlich hat man sich vorbereitet, nochmal besonders gründlich die Kehrwoche gemacht und sich vorgenommen nicht bei denen die nach dem Weg fragen erstmal zu sagen “Se send wohl a Reigschmeckter” (=Auswärtiger / Fremder). Einfach so aber schnell Freundschaft schliessen ist bei Schwaben so ne Sache oder besser gesagt: iss nich. Wie also das Motto der WM ehrlich umsetzen ? Nicht umsonst sind Schwaben Tüftler und finden für (fast) alles eine Lösung. Und da der Schwabe natürlich auch gern “a klois Gschäftle” macht (womit hier nicht der synonym bezeichnete Gang zur Toilette gemeint ist) hat er eine Lösung gefunden: Freundschaftspreise !

Besonders dort, wo in Kürze Gäste aus der ganzen Welt erwartet werden, also in der Nähe der großen WM-Parties und WM-Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen, gibt man sich besonders Mühe echte Freundschaftspreise zu bieten. Und dabei wurde nicht nur wie im Einzelfall beobachtet ein Schild “Schwabenpreise” durch “Freundschaftspreise” ersetzt. Da die Vorfreude eben groß ist, fängt man lieber rechtzeitig an, mit den Freundschaftspreisen. Selbst beim für den Schwaben so wichtigen “Laugaweckle”. Oder ganz beispielhaft noch besser zu sehen bei der Käselaugenstange, der Deluxe-Version, die von Schwaben nur gekauft wird, wenn sie mal richtig über die Strenge schlagen und sich verschwenderisch etwas gönnen möchten. Während der offizielle Schwabenpreis in guter Lage bisher bereits bei 1,55 Euro lag, gab es in den letzten Wochen Vorfreudepreise von 1,85 und zuletzt 2 Euro. Jetzt kurz vor der WM hat man offensichtlich - zumindest ungefähr - den “richtigen” Freundschaftspreis gefunden. 2,35 Euro. Da sage mal einer, die Schwaben würden sich jetzt nicht über möglichst viele Gäste freuen. Die Welt zu Gast bei Freunden.

“Zu Gast bei Freunden” - Der Gefahrenatlas

Dienstag, Juni 6th, 2006

Es gab mächtigen Aufruhr, als in den letzten Wochen ein paar Politiker angesichts rechtsradikal motivierter Übergriffe von “No-Go-Areas” sprachen und diese Aussagen angesichts der allgemeinen Empörung schnellstens relativiert wurden. So kurz vor der Fußball-WM ist das Thema natürlich besonders heikel.

Außerdem haben “wir” ja genügend damit zu tun, uns vor unseren Gästen nur in allerbester Form darzustellen. Deshalb sollten wir nicht polemisch nach Schuldigen suchen. Und uns auch nicht im Streit um angeblich besonders gefährliche Gegenden in Deutschland gegenseitig zerfleischen. Müssen wir auch nicht. Denn das erledigt bereits die Titanic. Natürlich nur als Satire…

gefahrenatlas.gif 

( Quelle: http://www.titanic-magazin.de/startseite.php
Abruf: 05.06.2006 )

Die TAZ wird käuflich (?)

Montag, Juni 5th, 2006

Welcher Alt-Revoluzzer hätte sich das träumen lassen:
Die TAZ wird käuflich (?)

Gut , den spirituellen Rettungsanker jedes wirklich Linken in unserer Republik gabs natürlich in Zeitungsform bisher auch nicht kostenlos. Aber in der Vergangenheit war dort doch einiges immernoch ein bisschen anders.

Die TAZ war und ist zwar keine Kommune, aber immerhin eine Genossenschaft, in der man sich auch mit “Genossen” anredet (Zitat von der Homepage: “Erwerben Sie Eigentum an der tageszeitung. Über 6700 Mitglieder sichern mit ihren Einlagen die publizistische und ökonomische Unabhängigkeit der taz.” …. “Werden Sie GenossIn und fördern Sie so die tägliche Arbeit für die Pressefreiheit.”)

Schließlich verantwortet die TAZ eine Historie die in 1977 beginnt. Zitat von der Homepage (Über uns / Geschichte der taz): “Der Staat durchkämmt die Republik nach RAF-Terroristen, verhängt eine Nachrichten- und Kontaktsperre. Die Medien machen brav mit und berichten nur noch, was der Bonner Krisenstab will. Die Linke diskutiert das Projekt Tageszeitung.”
[ Die erste TAZ erscheint dann übrigens bereits am 17. April 1979 (!)…]

Jetzt aber sollen ausgerechnet auf der TAZ neue käufliche Elemente hinzukommen, die von Manchen als Manipulation des “freien” Internets gesehen werden , Elemente die beeinflussen sollen wie Informationen im Internet gefunden werden. 

Gut, ganz bestätigt ist es noch nicht, weshalb ich es erst einmal auch nur als Gerücht zurückweise …. Und natürlich wird es sicher auch gekennzeichnet werden . Zumal: Normale Werbung gibts auf der TAZ ja auch schon lange. Und auch das Neue ist ganz normales Business. Zumindest in unserem Wirtschaftssystem.  Deshalb: Willkommen TAZ !

Das ist keine Übung !

Montag, Juni 5th, 2006

Der angedrohte Ernstfall ist eingetreten.
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Mit einer Hommage an BooCompany dem (laut Selbstbeschreibung) “einzig legitimen dotcomtod-Nachfolger” und “Europas führender Anbieter und Distributor für exitorientierte Unternehmensmeldungen” hoffe ich den richtigen Einstieg für die Onlinestory gefunden zu haben. Regelmäßig sehr lesenswert !

Auch wenn die Onlinestory durchaus exitorientiert ist - der Header verrät die innersten Intuitionen - soll die Onlinestory sich insbesondere mit den Dingen beschäftigen, die uns online in die “Quere” gekommen sind, positiv wie negativ, ob im Onlinebusiness oder in der sonstigen Onlinewelt.

Da keiner weiß ob und was aus der Onlinestory im Laufe der Zeit einmal wird endet der Beitrag mit der Politik-Platitüde:

Der Anfang ist gemacht !

Es ist soweit!

Donnerstag, Juni 1st, 2006

Dies ist der erste Artikel auf Onlinestory.org Wer hätte das gedacht? :)

Nun gut, fangen wir mal an ….